Journaling für mehr Selbstvertrauen 

Selbstvertrauen ist nicht etwas mit dem du geboren wirst oder es einfach hast – es ist etwas, das du kreierst. Selbstvertrauen ist der Glaube an die eigenen Fähigkeiten, Qualitäten und Urteilsvermögen. Es ist ein Geisteszustand, den du trainieren kannst.

 

Niemand fühlt sich durchgehend selbstbewusst. Es ist völlig natürlich, manchmal Ungewissheit oder mangelndes Selbstvertrauen zu empfinden. Aber wir sind immer völlig in Kontrolle wie wir uns fühlen, auch ob wir uns selbstbewusst oder nicht fühlen. Vertrauen ist eine Denkweise, die wir trainieren können. Lerne, wie du es kultivieren kannst, indem du dich auf deine Erfolge konzentrierst, durchsetzungsfähig bist und deine Komfortzone verlässt.

 

 

Self-belief

Der Glaube an sich selbst ist ein wichtiger Bestandteil des Selbstvertrauens. Wir alle begegnen Situationen, die uns unsicher oder unbehaglich machen, vielleicht sogar mit Angst erfüllen. Angst vor etwas Neuem, etwas Unbekanntem oder etwas außerhalb unserer Komfortzone. Selbstzweifel schleichen sich ein. Doch oft sind die Dinge, die wir am meisten fürchten oder scheuen die bereicherndsten Erfahrungen. Wenn wir uns unseren Ängsten stellen, fordern wir die Einstellungen die uns einschränken heraus, was uns dabei hilft unsere Komfortzone zu verlassen. So gehen wir über das hinaus, was wir für möglich hielten. Wenn du dich das nächste Mal unsicher fühlst, denke an etwas, worauf du stolz bist, und prahle damit zu dir selbst.

Body Language

Selbstvertrauen drückt sich nicht nur in deinem mentalen Zustand aus, sondern zeigt sich auch durch deine Körpersprache. Augenkontakt zu halten in einem Gespräch oder einen festen Händedruck zu haben, sind nur zwei Beispiele dafür, wie du mit deinem Körper kommunizierst. Körpersprache ist nicht nur ein Weg, um mit anderen zu kommunizieren, sondern auch mit sich selbst.

Wir können unseren Geisteszustand durch Körperhaltung beeinflussen. Wir alle haben schon mal den Unterschied gespürt, zwischen aufrechter Haltung mit erhobenem Kopf und buckliger Haltung auf den Boden starrend. Oft wissen wir nicht, wie leicht wir unsere Haltung ändern können und somit auch unsere mentale Einstellung. Es ist eine effektive Methode um selbstbewusst wahrgenommen zu werden und sich selber selbstbewusster zu fühlen.

Ein kontroverses, aber faszinierendes Thema in der psychologischen Forschung beschäftigt sich mit Power Posing. Power Posing bezieht sich auf Körperhaltungen des Selbstbewusstsein (z.B. Stell dich hüftbreit hin, mit deinen Händen an den Hüften und dem Kinn nach oben). Die Frage ist, ob eine Haltung wie Superman unser Selbstvertrauen stärken kann, auch wenn wir nicht selbstbewusst sind. Neuere Studien zeigen, dass unsere Körpersprache beeinflusst wer wir sind. Power Posing wirkt sich insbesondere auf unsere emotionalen und affektiven Zustände aus. Das bedeutet, dass wir unsere Stimmung, unsere Einstellungen und unsere Gefühle über uns selbst beeinflussen können, indem wir unseren Körper verwenden. Obwohl mehr wissenschaftliche Forschung notwendig ist, ist es definitiv einen Versuch wert. (1)

 

 

Interactions

Manchmal brauchen wir alle einen Freund, der/die uns gut zuredet und uns auf unsere Erfolge aufmerksam macht, um unser Selbstvertrauen zu stärken. Umgib dich mit großartigen Menschen, die an dich glauben und dich ermutigen, deine Ziele zu erreichen. Denk jedoch daran, dass du auch durch sozialen Umgang an deinem Selbstvertrauen arbeiten kannst. Probiere es aus, egal ob es sich um kleine oder große Interaktionen handelt. Sag einem Fremden „Hallo“ oder melde dich an für einen Vortrag vor einem Publikum. Es mag anfangs etwas Mut erfordern, wird aber durch Übung einfacher. hiMoment leitet dich aus deiner Komfortzone heraus.

 

(1) Cuddy, A. J. C., Schultz, S. J. & Fosse, N. E. (2017) P-Curving a More Comprehensive Body of Research on Postural Feedback Reveals Clear Evidential Value for Power-Posing Effects: Reply to Simmons and Simonsohn. Psychological Science, 29, 4, 656-666.